Wirbel (althochdeutsch (h)wirbil, (h)wirvil, von (h)werban, (h)werfan „sich drehen“) bezeichnetdrehbare Stifte bzw. Schrauben zum Aufwickeln und Spannen der Saiten bei den Saiteninstumenten
Musik bzw.
Instrumentenkundeeine bewegte physikalische Erscheinung, siehe
Strudel (Physik)eine um eine gemeinsame Mittellinie kreisende Strömung, siehe
Wirbel (Strömungslehre)in der Musik das gleichmäßige, rasche Schlagen einer Trommel, Pauke etc., siehe
Wirbel (Spieltechnik)im Musikinstrumentenbau eine Vorrichtung zum Spannen der Saiten bei Saiteninstrumenten, siehe
Wirbel (Bauteil)in der Anatomie der Wirbeltiere ein das Rückenmark umschließender Knochen der Wirbelsäule, siehe
Wirbel (Anatomie)in der Haarkunde die Stelle des Kopfes, an der das
Haar kreisartig auseinandergehtden Ausgangspunkt der Windungen eines
Schneckenhausesim Fischfang einen Teil der Ausstattung einer Angelrute, siehe
Wirbel (Angeln) in der Kriminalistik ein Merkmal von
Fingerabdrückenin der Literatur ist "Vorticism" eine Unterkategorie des "Imagisms", einer Strömung in der anglo-amerikanischen Dichtung des frühen 20. Jahrhunderts. Der bekannteste Vertreter ist
Ezra Pound (1885-1972), der den Vorticism benannt hat. Die Idee ist, dass ein Gedicht wie ein "Vortex" sein soll: In ihm wird idealerweise ein einziges "Bild" (-> image) erschaffen, welches eine Vielzahl an Assoziationen im Leser erweckt. Dieser versucht umgekehrt, seine Interpretationen auf das Gedicht anzuwenden und stellt fest, dass keine hundertprozentig passt, da dass Bild zu einzigartig und originell ist. Wie ein Wirbel zieht es also Ideen ebenso an wie es sie abstößt. Ein Grund dafür ist, dass Vorticists sowie Imagists sich gegen den Symbolismus wenden und der Auffassung sind, ein Bild solle keinen Konventionen wie eben Symbolen folgen, sondern gänzlich der Gedanken- und Gefühlswelt des Autors entspringen.
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Als Wirbel bezeichnet man in der
Strömungslehre Kreisströmungen eines
Fluids. Grundsätzlich gilt: Es bilden sich Wirbel, wenn innerhalb eines Fluids ein ausreichend großer Geschwindigkeits
gradient entsteht. Das heißt, dass ein Teil der Flüssigkeit deutlich schneller fließt, als der Rest. Dies ist z. B. der Fallwenn Wasser aus einem Becken in ein Abflussrohr strömt (
Strudel)wenn Körper einer
laminaren Strömung Reibungswiderstand leisten, wie das bei einem bewegten Auto, Flugzeug oder Schiff der Fall ist.wenn zwei Flüssigkeitsmengen unterschiedlicher Geschwindigkeit aufeinandertreffen
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