Verdickungsmittel (auch Dickungsmittel oder Bindemittel) werden – in der Regel wässrigen – Lösungen zugesetzt, um ihre
Viskosität zu erhöhen.Verdickungsmittel sind Stoffe, die in erster Linie in der Lage sind, Wasser zu binden. Durch Entzug von ungebundenem Wasser kommt es zur Erhöhung der Viskosität. Ab einer für jedes Verdickungsmittel charakteristischen Konzentration treten zu diesem Effekt auch noch Netzwerkeffekte auf, die zu einer meist überproportionalen Erhöhung der Viskosität führen. Man spricht in diesem Fall davon, dass Moleküle miteinander 'kommunizieren', d.h. verschlaufen. Bei den meisten Verdickungsmitteln handelt es sich um lineare oder verzweigte
Makromoleküle (z. B.
Polysaccharide oder
Proteine), die durch intermolekulare Wechselwirkungen, wie
Wasserstoffbrücken, hydrophobe Wechselwirkungen oder
Ionenbeziehungen miteinander interagieren können. Extremfälle von Dickungsmitteln stellen
Schichtsilikate (
Bentonite, Hectorite) oder hydratisierte
SiO2-Partikel dar, die als Teilchen dispergiert vorliegen und in ihrer festkörperartigen Struktur Wasser binden können bzw. aufgrund der beschriebenen Wechselwirkungen miteinander interagieren können.
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ADDENSATORE. CHI INDURISCE. CHI RASSODA. CHI INFOLTISCE