Vom Quellgebiet eines Baches oder Flusses spricht man, wenn sich die Quelle des Gewässers nicht klar lokalisieren lässt oder sich – z. B. bei entsprechendem geologischen Untergrund – über ein größeres Gebiet erstreckt.Häufig ist dies in alpinen Hochtälern wie etwa im Engadin (Oberlauf des Inn) der Fall. Manchmal wird sogar eine ganze Region als Quellgebiet – etwa Graubünden für den Vorder- und den Hinterrhein – bezeichnet.Während solche Quellgebiete – vielfach durch wasserstauende Sedimente unter durchlässiger Oberfläche verursacht – im Regelfall eine eher zweidimensionale Ausdehnung haben, kann das Quellgebiet vieler Karstquellen als eindeutig dreidimensional bezeichnet werden.
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