Die Pocken (auch Blattern; lat. Variola, engl. smallpox), sind eine gefährliche
Infektionskrankheit, die von
Pockenviren verursacht wird. Seit den letzten Erkrankungen 1977 in
Somalia sind keine Pockenfälle mehr aufgetreten, der letzte Fall in
Deutschland trat im Jahre 1972 in Hannover auf. Durch ein konsequentes Impf- und Bekämpfungsprogramm der
WHO und anderer Gesundheitsorganisationen wurde erreicht, dass 1980 die Welt von der WHO für pockenfrei erklärt werden konnte, weil der Erreger nur durch den Menschen weitergegeben werden kann. Dennoch sind weitere Pockeninfektionen nicht völlig ausgeschlossen. Offiziell existiert das Virus noch in zwei Laboratorien der Welt, allerdings ist unklar ob in einigen Staaten heimlich Virenbestände behalten werden. So könnten Neuinfektionen durch Laborunfälle oder
Bioterrorismus auftreten, weshalb auch an der
Charité in Berlin eine
Sonderisolierstation für hochinfektiöse Patienten vorgehalten wird.
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