Der Vergleich ist eine
Gedankenfigur, welche durch die Annäherung oder kontrastive Gegenüberstellung zweier Gegenstände oder Bilder erzeugt wird, um Anschaulichkeit und Wirksamkeit eines Gedankens zu erhöhen. Wie die
Metapher beruht der Vergleich auf Ähnlichkeit, die in einem gemeinsamen Dritten (tertium comparationis) gegeben ist; daher auch die seit
Quintilian gängige Definition der Metapher als "verkürzter Vergleich". Im Gegensatz zur Metapher beruht der Vergleich auf einer direkten Gleichsetzung seiner Relata, die durch ein Vergleichspartikel ("wie", "als") geleistet wird.
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