Aufforstung bedeutet in der
Forstwirtschaft das Anpflanzen von
Bäumen oder die
Aussaat von
Samen mit dem Ziel einer
Bewaldung, oft als Wiederherstellung einer früheren, durch Abholzung, Sturmschäden, etc. verschwundenen Bewaldung. War die aufzuforstende Fläche bereits vorher mit Wald bestockt, spricht man von einer Wiederaufforstung, ansonsten von einer Erstaufforstung. Aufforstung und
Naturverjüngung sind wesentliche Kerngedanken der
forstlichen Nachhaltigkeit. Die verschiedenen Aufforstungstechniken sind Gegenstand der
forstwissenschaftlichen Waldbaulehre. In Trockengebieten wird das Anschwemmen der Jungbäume nicht nur mit der Gießkanne, sondern auch mit komplexen Schlauchbewässerungssystemen oder alternativ dem Einsatz von Gelwürsten durchgeführt. Diese Würste bestehen zu 98 Prozent aus Wasser, das mit Hilfe von
Cellulose und
Aluminiumsulfat in eine an der Oberfläche trockene Gelkonsistenz überführt wird und eine kontrollierte, verdunstungsarme
Bewässerung der Jungbäume ermöglicht, wobei dem in Bodenbakterien vorkommenden
Cellulase Enzym bei der Zersetzung der Trockenwasser-Gelwurst eine Schlüsselrolle zukommt.
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