Als Rechtskonservativismus wird in Deutschland und im deutschsprachigem Raum eine politische Einstellung bezeichnet, die rechts von
christlich-konservativen Positionen angesiedelt ist. Die Bezeichnung wird überwiegend als Selbstbeschreibung von politischen Akteuren verwendet, die sich einerseits nicht dem
(national-)konservativen Lager zugehörig zeigen, andererseits aber vom
Rechtsextremismus abgrenzen wollen. In der Politikwissenschaft werden rechtskonservative Positionen innerhalb des
politischen Spektrums meist unter nationalkonservativen Positionen und Politiken der
Neuen Rechten – als publizistische Beispiele gelten
Junge Freiheit,
Zur Zeit – behandelt. Völkisch nationalistische Konzepte, die hier unter dem Begriff rechtskonservativ firmieren, gehen in Deutschland besonders auf Autoren der
Konservativen Revolution zurück.
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