Die Rauchgasentschwefelung (auch DeSOx) ist ein Verfahren zur Entfernung von Schwefelverbindungen (SO2 und SO3) aus den
Abgasen von
Kraftwerken (z. B. Müllverbrennungsanlagen). Die Schwefelverbindungen entstehen durch das Verbrennen
schwefelhaltiger fossiler Brennstoffe. Anlagen zur Rauchgasentschwefelung werden mit REA (Rauchgasentschwefelungsanlage) abgekürzt. Das Verfahren wurde 1879 von dem Sodafabrikanten Cool Soda erfunden. Es wird heute besonders für Kraftwerke auf der Basis von Kohle und schwerem Heizöl eingesetzt, bei denen der Schwefelgehalt größer als ein Prozent ist. Bei der Verbrennung von Gas und leichtem Heizöl ist im allgemeinen eine Entschwefelung nicht erforderlich.
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