Der Begriff Ranching bezeichnet eine Form der
extensiven Weidewirtschaft und ist vor allem in Nordamerika, Südamerika, Südafrika, Australien und Neuseeland verbreitet. Auf einer Ranch, dem Landbesitz einschließlich gleichnamigem Wohnhaus des Ranchers (Viehbauers), werden überwiegend Rinder- und/oder Schafherden gehalten, selten auch zusätzlich Landwirtschaft betrieben. Die Rinder werden in vielen Ländern durch
Brandzeichen markiert, um sie als Besitz einer bestimmten Ranch zuordnen zu können. Da sich das Vieh in den oft Hunderte bis Tausende Quadratkilometer großen und nicht immer durch Zäune eingegrenzten Gebieten zerstreuen kann, lässt sich sonst der Eigentümer einzelner Tiere nicht mehr feststellen. Die Herden werden mithilfe von speziell ausgebildeten
Westernpferden wie Quarter Horses, Paint Horses, Appaloosas oder Criollos (Südamerika) zur Brandmarkung der Jungtiere und später zum Verkauf der schlachtreifen Tiere zusammengetrieben.
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