In der
Pragmatik und auch in der
Logik bezeichnet die Präsupposition die implizite Voraussetzung einer Aussage. Die Präsupposition umschreibt das, was ein Satz an Information trägt, ohne dass diese Information explizit im Satz aufgeführt wird.Beispielsweise wird bei dem Satz der gegenwärtige König von Frankreich hat eine Glatze unterstellt, dass jetzt ein französischer König existiert. Allerdings ist diese Existenz innerhalb des Satzes nicht Teil der eigentlichen
Aussage.Das Präsuppositionsprinzip spielt in der Forschung eine Rolle, beispielsweise für manche Disziplin der
Künstliche Intelligenz wie
Ontologien. Schließlich ist das Präsuppositionsprinzip ein entscheidendes Mittel bei der Analyse von Sätzen und deren Informationsinhalten.
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