Für jede
Primzahl p bilden die p-adischen Zahlen einen Erweiterungskörper der
rationalen Zahlen; sie wurden 1897 erstmals von
Kurt Hensel beschrieben. Diese Körper werden benutzt, um Probleme in der
Zahlentheorie zu lösen, oftmals unter Verwendung des lokal-global-Prinzips von
Helmut Hasse, welches vereinfacht gesprochen aussagt, dass eine Gleichung genau dann über den rationalen Zahlen gelöst werden kann, wenn sie über den
reellen Zahlen und allen gelöst werden kann (was aber nicht so allgemein zutrifft, für die genaue Bedeutung siehe dort). Als metrischer Raum ist
vollständig, und erlaubt so die Entwicklung einer p-adischen Analysis analog zur reellen
Analysis.
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