Die mendelschen Regeln wurden benannt nach ihrem Entdecker
Gregor Mendel und beschreiben, wie die
Vererbung von Merkmalen abläuft, deren Ausprägung von (nur) einem
Gen bestimmt wird. Klassische, bereits von Mendel untersuchte Beispiele für solche Merkmale sind die Form und die Farbe von
Erbsensamen und die Farbe von Erbsenblüten. Auch die
Blutgruppen des
Menschen gehören dazu. Die Regeln gelten nur für
diploide Organismen (also solche, die von beiden Eltern je einen
Chromosomensatz erben) mit
haploiden Keimzellen. Dazu zählen die Menschen, die meisten höheren
Tiere und viele
Pflanzen. Es lassen sich ebenfalls Regeln für Organismen mit höherem
Ploidiegrad ableiten.
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