Unter Meiose (von
griech.: meiono = vermindern, verkleinern), die auch als Reifeteilung oder als Reduktionsteilung (weil der Chromosomenbestand halbiert wird) bezeichnet wird, versteht man eine besondere Form der Zellkernteilung, wobei im Unterschied zur gewöhnlichen Kernteilung, der
Mitose, die Anzahl der
Chromosomen vom
diploiden auf den
haploiden Zustand reduziert wird. Dabei findet gewöhnlich auch eine
Rekombination mütterlichen und väterlichen
Erbguts statt. Die Meiose vollzieht sich immer in zwei Teilungsschritten (1. und 2. meiotische Teilung oder auch Meiose I und II genannt). In der Regel erfolgt nach jedem dieser Teilungsschritte eine
Zytokinese, was zur Bildung von 4 Einzelzellen führt, die als Keimzellen oder
Gameten bezeichnet werden. Da die Zytokinese in der Regel mit der Meiose zusammenhängt, werden umgangssprachlich beide Phasen gemeinsam als Meiose bezeichnet.
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