Die Lunge (lat. Pulmo, -onis m.) ist ein paariges Körperorgan, das der
Atmung dient. Echte Lungen kommen bei fast allen luftatmenden
Wirbeltieren einschließlich des Menschen vor. Sie entstehen
embryonal als Ausstülpung des Vorderdarms. Die
Amphibien (Amphibia) besitzen die einfachsten Lungen. Sie sind bei ihnen sackförmig und glattwandig oder nur schwach gekammert. Viel stärker gekammert ist sie bei den Kriechtieren (
Reptilien). Bei
Vögeln sind sie relativ klein, aber wegen der zusätzlich vorhandenen
Luftsäcke auch viel komplizierter gebaut. Die Lungen der
Säugetiere ähneln denen der Kriechtiere. Beim Menschen bestehen sie aus zwei Lungenflügeln, die links in zwei und rechts in drei Lungenlappen unterteilt sind. Die Lunge besitzt keine Muskulatur. Die Luft wird stattdessen mit Hilfe der Rippen- und Zwerchfellmuskulatur eingesogen. Der Brustkorb dehnt sich, dadurch wird das Volumen größer und es entsteht ein Unterdruck, der durch die einströmende Luft ausgeglichen wird.
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