Triebmittel oder Backtriebmittel (fälschlich auch „Treibmittel“ genannt) sind Stoffe, die in einen
Teig Gase einlagern (meist
Kohlendioxid) und ihn auflockern.Durch das Backen werden aus den Gasblasen im Teig die Poren in der Krume des Gebäcks. Die Lockerung macht das Gebäck erst essbar; ungelockertes Gebäck ließe sich kaum kauen, sondern höchstens lutschen (Beispiel: Lebkuchen in früheren Zeiten, bevor man begonnen hat, ihn mit ABC-Trieb zu lockern).Beim
Gären des Teiges vor dem Backen (sogenannte „Teiggare“) entstehen Gase, die sich beim Backen durch die Hitze zusätzlich noch physikalisch ausdehnen. Beim weiteren Backen wird das Gas im Teig festgehalten (Gashaltefähigkeit des Teiges z. B. durch
Kleber), und die Teigstruktur verfestigt sich, wodurch ein Zusammenfallen des Gebäcks nach dem Backen verhindert wird.
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