Die Jüdische
Diaspora begann mit dem Untergang des Reiches
Juda 586 v. Chr., nach dem ein Teil seiner Bevölkerung nach
Ägypten floh, die meisten aber in die
Babylonische Gefangenschaft verschleppt wurden. Die Babylonier siedelten die Judäer in geschlossenen Siedlungen an, sodass sie ihre Traditionen und ihren Glauben innerhalb einer andersgläubigen Bevölkerung bewahren konnten. Diese Lebensweise, Minderheit mit eigenem jüdischen Glauben und oft auch mit unterschiedlichem Rechtsstatus unter Andersgläubigen, ist das Charakteristische an der jüdischen Diaspora.
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