In vielen
Religionen wohnen
Gott beziehungsweise die Götter an einem Ort, der gemeinhin in abendländischen Kulturen mit
Himmel übersetzt wird. Die Vorstellung eines tatsächlichen Raumes (zum Beispiel das Gebirge
Olymp bei den alten Griechen oder ein Bereich jenseits der Himmelsschale wie in manchen Schichten des
Alten Testaments) und die
gleichnishafte Darstellung eines nicht lokalisierbaren Zustands gehen dabei ineinander über. Der Konflikt zwischen beiden ist dem
mythischen Denken fremd und das vor allem, weil viele Hochkulturen die mit blossem Auge sichtbaren Planeten (von ihnen wurden auch in den meisten Sprachen die Bezeichnungen der
Wochentage abgeleitet) und Sterne direkt mit ihren Göttern identifizierten, d.h. sie konnten ihren Göttern am Himmel zusehen.
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