Fortune Gordien (*
9. September 1922 in
Spokane; †
10. April 1990) war ein
US-amerikanischer Leichtathlet, der nach dem 2. Weltkrieg rund zehn Jahre lang zur Weltspitze im Diskuswerfen zählte. Da ihm ungeachtet seines verheißungsvollen Namens bei großen Wettkämpfen regelmäßig die Nerven versagten, erhielt er den Spitznamen „Infortune“. Der Sohn eines Zauberkünstlers und Student der Universität in
Minnesota trat im Jahr 1946 erstmals in Erscheinung, als er die
NCAA-Meisterschaft gewann. Er nahm an drei Olympischen Spielen teil, aber es reichte „nur“ für einmal Silber und einmal Bronze. Noch 1960 erzielte er als 37-jähriger eine Weite von 57,21 m. Fortune Gordien war 1,84 m groß und wog 105 kg.
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