Die Narkose (
altgriechisch νάρκωσις, nárkōsis - heute νάρκωση, nárkosi, „In-Schlaf-Versetzen“) oder auch Allgemeinanästhesie ist ein medikamentös herbeigeführter, kontrollierter Zustand der Bewusstlosigkeit. Die Narkose ermöglicht die Durchführung von besonders schmerzhaften oder anderweitig nicht vom
Patienten tolerierten Prozeduren in der
Human- und
Veterinärmedizin. Eine wissenschaftliche Beschreibung der Narkose lautet „pharmakologisch induziertes,
reversibles Koma“. Die künstlich herbeigeführte Narkose bewirkt somit die zeitweilige, umkehrbare Funktionshemmung des
zentralen Nervensystems (ZNS) mit Herbeiführung von Bewusstseinsverlust (Schlaf) und Ausschaltung des Schmerzempfindens (
Analgesie). In vielen Fällen ist zusätzlich die schlaffe Lähmung der Willkür-
Muskulatur erwünscht. Die Narkose geht mit einer Dämpfung der
Reflexe einher.
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