F-Zahl (Verhältnis zwischen Abstand eines Gegenstandes von der Fotolinse und der Blendenöffnung)
Die Blendenzahl bezeichnet in der
Fotografie das Verhältnis der
Brennweite f zum Durchmesser D der
Eintrittspupille (d. i. des durch die Frontlinse betrachteten
virtuellen Bildes der
Blende im Objektiv) eines abbildenden optischen Systems, z.B. eines
Objektivs. Objektive für Film- und Fotokameras besitzen gewöhnlich eine verstellbare Blende, um die Größe der Blendenöffnung nach den fotografischen Erfordernissen regulieren zu können. Die größte und kleinste einstellbare Blendenöffnung ist entsprechend dem typischen Einsatzbereich durch die Bauart des jeweiligen Objektives vorgegeben. Typische Wertebereiche der Blendenzahlen liegen bei Objektiven für
Kleinbild-Kameras zwischen 1,4 und 5,6 (größte Blende,
Lichtstärke) und gehen hinauf bis 16, 22 oder 32. Die Blendenzahlen von Objektiven für größere Kameras beginnen typischerweise bei 4,5 oder 5,6 und gehen bis 45, 64 oder gar 90. Große Blenden (kleine Blendenzahlen) erlauben kürzere Belichtungszeiten; kleine Blenden (große Blendenzahlen) ergeben größere
Schärfentiefe.
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