Das Diploma ist die Bezeichnung eines angelsächsischen Abschlusses. Im Rahmen der Globalisierung und internationalen und europaweiten Anpassung von Studienabschlüssen im Rahmen des
Bologna-Prozesses gewinnen Diplomaprogramme allerdings auch innerhalb der nicht englischsprachigen EU-Länder immer mehr an Bedeutung.
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Das Diplom (v.
griech. δίπλωµα diploma) war eigentlich die aus zwei Blättern zusammengelegte Schreibtafel; bei den
Römern im Allgemeinen eine amtliche Ausfertigung, namentlich eine durch Unterschrift und
Siegel beglaubigte
Urkunde. In dieser Bedeutung war das Wort während des ganzen
Mittelalters nicht mehr gebräuchlich. Stattdessen wurden wichtige Schriftstücke mit Charta, Pagina, Literae etc. bezeichnet. Erst im
17. Jahrhundert wurde das Wort Diplom wieder verwendet und bezeichnete alle amtlichen geschichtlichen Aufzeichnungen. Später wurde stattdessen zunehmend das deutsche Wort Urkunde verwendet. Als Diplome wurden fast nur noch Urkunden über die Erlangung akademischer Würden, den erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung oder Auszeichnungen für außerordentliche Leistungen bezeichnet. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts entstand die Berufsbezeichnung
Diplomat für einen durch Beglaubigungsschreiben ausgewiesenen ausländischen Politiker.
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