Als Autosomen werden in der
Genetik die Teilmenge der
Chromosomen bezeichnet, die nicht zu den
Gonosomen, den Geschlechtschromosomen gehören. Die Gonosomen und die Autosomen machen die Gesamtmenge des menschlichen Erbgutes aus, welche unter dem Begriff Genom zusammengefasst werden. Der Begriff wurde 1906 von Thomas H. Montgomery Jr. geprägt.Die Autosomen beinhalten gemeinsam mit den Gonosomen die Gesamtheit aller Gene, die die komplette Erbinformation tragen. Diese Chromosomen-Gesamtheit besteht aus informationstragenden Anteilen, den
Genen und häufig mehrheitlich nichtinformationstragenden Anteilen. Der Mensch beispielsweise hat 23 Chromosomenpaare, also 46 Chromosomen insgesamt. Davon sind zwei die Gonosomen, XY beim Mann und XX bei der Frau. Die restlichen 44 Chromosomen sind die Autosomen.
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