anger
v.
verärgern; ärgern
n.
Ärger, Zorn, Wut
Anger
Der Begriff Anger (mhd. anger, ahd. angar) bezeichnet ein grasbewachsenes Land oder einen
Dorfplatz in Gemeinbesitz, der von allen Bewohnern der Stadt oder des Dorfes genutzt werden konnte (
Allmende).Oft war der Anger zentral zwischen zwei weiter auseinanderliegenden Häuserreihen angelegt. Diese für Südosteuropa und das östliche Mitteleuropa typische Siedlungsform deutscher Kolonisten bezeichnet man auch als
Angerdorf. Ist der Anger nur von einer Seite her zugänglich, spricht man auch von einem Sackanger. Auf dem Anger wurde z. B. das
Vieh über Nacht gehütet, daher auch der Begriff Hutanger (ein Anger, der „zur
Hut“, zum Hüten, benutzt wird). Daneben diente er auch als Futterplatz für die Tiere Durchreisender.
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Ärger
Ärger, in gehobener Sprache Verdruss, ist eine spontane, innere, emotionale
Reaktion auf eine
Situation, eine
Person oder eine
Erinnerung, die der Verärgerte verändern möchte. Das, was den Ärger hervorruft, ist ein Ärgernis.Ärger ist ein emotionaler Hinweis darauf, dass sich der Mensch in einer Situation befindet, die es erfordert, diese Situation zu überwinden.Mit Ärger umschreibt man eine ganze Gruppe von unangenehmen
Gefühlen, die sehr verschiedene Grade und Deutlichkeit haben können. Die stärkste Form ist die
Wut (auch „Rage“), welche dem Gegenüber selten verborgen bleibt (außer evtl. die ohnmächtige Wut).
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Anger
mittelhochdeutscher Wohnname "anger" => "Gras-, Akkerland"
"Gras-, Akkerland"
Erstes bekanntes Vorkommen:
von dem Anger (um 1330), Angermann (um 1394)
anger
Reue
anger
Reue