Die Akrophobie (auch Hypsiphobie / englisch: fear of heights, vertigo, acrophobia) gehört zu den
Phobien (Angststörungen) und wird häufig einfach als Höhenangst bezeichnet. Der Name leitet sich vom
griechischen Wort akra her, das soviel wie
Gipfel oder
Spitze bedeutet. Akrophobie tritt unter anderem auf
Türmen, hohen
Bergen, vor Abhängen, auf
Brücken,
Hochhäusern,
Balkonen,
Leitern oder ähnlichem auf. Mitunter tritt die Akrophobie gepaart mit anderen Angststörungen, bis hin zur Todesangst, auf. Auch bei
Flugangst kann die Akrophobie beteiligt sein. Definitionsgemäß ist die
Angst der Situation gegenüber unangemessen, da keine oder nur eine geringe objektive
Gefahr besteht. Um die Angst auszulösen, ist nicht zwingend eine große Höhe notwendig, wenige Meter reichen oft aus. In tiefenpsychologischen Konzepten wird Höhenangst mit der Angst vor dem "Sich-Fallenlassen" verbunden. Es gibt Menschen, bei denen die Akrophobie nur im Freien auftritt; wenn sie etwa hinter einer Glasscheibe stehen, kommt es zu keiner Angstreaktion. Keinesfalls ist Höhenangst mit Flugangst gleichzusetzen. So gibt es viele Piloten, die Höhenangst haben, denen Fliegen aber nichts ausmacht.
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