Michael Alig (*
29. April 1966 in
South Bend (Indiana), USA) war Ende der
1980er und Anfang der
1990er Jahre einer der bekanntesten Partyveranstalter in der Clubszene von
Manhattan.Aligs Popularität innerhalb des
New Yorker Underground lag insbesondere in seinen Disco 2000-Partys begründet, die bekannt waren für die kunstvolle Ausstaffierung der Gäste, trendsetzender Dance-Musik und beträchtlichem Drogenkonsum. Er und der engere Kreis seiner Gäste machten sich als Club Kids einen Namen, berüchtigt für ihre grellen, extravaganten und selbstbezogenen Possen.
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Der
Buchstabe Æ, Kleinbuchstabe æ ist eine
Ligatur aus
A und
E.Vom Lautwert her entspricht er in den meisten Sprachen, die ihn verwenden, dem deutschen
Umlaut Ä.
Typographisch gesehen wanderte aber in diesen
lateinischen Alphabeten das E nicht über das A und wurde wie bei Ä zu zwei
diakritischen Punkten stilisiert, sondern in Schreibrichtung neben das A.Folgende Sprachen verwenden das Æ:
Mittellatein: Im mittelalterlichen Latein wurde AE zu Æ zusammen gefügt.
Altenglisch: Das Altenglische hat die mittellateinische Form übernommen. Im modernen Englisch wird es nur noch selten in Wörtern wie encyclopædia (veraltend) verwendet.
Dänisch: Vermutlich über das Altenglische wanderte diese Ligatur ins Dänische. Æ ist dort der 27. (drittletzte) Buchstabe im Alphabet, wenn man
W hinzu rechnet. Æ! kann als Ausruf für Ekel stehen, vergleiche Deutsch bäh!. In den Dialekten von
Fünen,
Jütland und
Südjütland steht æ oft auch für die Wörter jeg (ich), er (bin, bist, ist,...) und den
bestimmten Artikel, der ansonsten hinter das zu bestimmende Hauptwort gesetzt wird. Daher kann man dort diesen Satz bilden: æ æ å æ
ø i æ
å auf Reichsdänisch jeg er på øen i åen (ich bin auf der Insel an der Flußau).
Färöisch: Im färöischen Alphabet ist Æ der 27. und vorletzte Buchstabe. Wenn das æ lang gesprochen wird, ist es der
Diphthong [ɛa:], der aber in der färöischen Sprachwissenschaft (wie auch das
á) zu den
Monophthongen gezählt wird. Kurz wird es [a] ausgesprochen. Das æ hat in dieser Sprache somit die gleichen Eigenschaften wie der Buchstabe
a, ist also gleichlautend. Beide werden durch das
Phonem /æ/ repräsentiert.
Isländisch: Im
isländischen Alphabet ist Æ der 31. und vorletzte Buchstabe. Anders als in den anderen skandinavischen Sprachen signalisiert es den Diphthong [ai].
Norwegisch: Wie im Dänischen repräsentiert das Æ den gleichen Laut wie das Ä im Deutschen. In nord- und mittelnorwegischen Dialekten steht Æ (wie einige dänische Dialekten) auch für das Wort jeg (ich).
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