Die akute Höhenkrankheit (im Englischen als Altitude sickness oder acute mountain sickness oder abgek. AMS bezeichnet) ist einen Symptomkomplex, der etwa 6-12 Stunden nach Aufstieg in Höhen von meist über 2500 m auftritt und unbehandelt bis zum Tod führen kann. Schätzungen gehen davon aus, dass bei mangelnder
Akklimatisierung 25-30% der Personen betroffen sind, bei zu raschem Aufstieg bis zu 75%. Die Wahrscheinlichkeit an AMS zu erkranken steigt durch Überanstrengung, Alkohol- und Drogenkonsum, Schlafmittel und durch Infekte, aber auch durch die höhenbedingt gesteigerte Ausscheidung (sogenannte Höhendiurese) und den damit verbundenen Störungen im Flüssigkeits- und Mineralienhaushalt. Sowohl die allgemeine Fitness als auch Risikofaktoren wie Rauchen und hohes Alter haben keinen Einfluss.
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