Mina Ahadi (* 1956 in Abhar,
Iran) ist eine iranische politische Aktivistin, die seit 1996 in Deutschland lebt. Sie ist Gründungsmitglied und Vorsitzende des
Zentralrats der Ex-Muslime.Ahadi, die der nationalen Minderheit der
Aserbaidschaner im Iran angehört, studierte an der Universität
Täbriz Medizin und war an der linken Opposition gegen den Schah
Reza Pahlavi beteiligt. Nach Gründung der Islamischen Republik Iran durch
Chomeini, organisierte Ahadi Protestaktionen und Demonstrationen, wurde daraufhin vom Studium ausgeschlossen und begann in einer Fabrik zu arbeiten. Ende 1980 durchsuchte der Geheimdienst ihre Wohnung und verhaftete ihren Mann sowie fünf Gäste, die kurz darauf hingerichtet wurden. Die wegen ihrer politischen Aktivitäten gesuchte und später zum Tod verurteilte Ahadi verbrachte mehrere Monate im Untergrund in
Teheran und floh schließlich 1981 in die Kurdenregion im Westen des Landes. 1990 ging sie ins Exil nach
Wien und 1996 schließlich nach Köln.
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