In der
Meteorologie ist mit dem Temperaturgradienten in der Regel die vertikale Änderung der
Lufttemperatur in der
Troposphäre gemeint, der untersten Schicht der
Erdatmosphäre. Er ist allgemein negativ, die Lufttemperatur nimmt also mit der Höhe ab. Im Detail ist das Ausmaß dieses Temperaturabfalls jedoch sehr unterschiedlich und kann sich in Teilbereichen auch in einen Temperaturanstieg umkehren. Der eigentlich messbare und damit statische Umgebungsgradient wird dabei von zwei dynamischen Gradienten unterschieden. In ihrem Zusammenwirken sind sie für die
Schichtungsstabilität der Erdatmosphäre verantwortlich. Der weitere Temperaturverlauf oberhalb der
Tropopause hat nur noch eine geringe Bedeutung für das Wetter und wird hier daher nicht betrachtet, siehe hierfür die jeweiligen Artikel.
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