Als (
lateinisch) oder auch (andere lateinische Form, andere
Deklination) wird ein sehr seltenes medizinisches Phänomen bezeichnet. Andere Bezeichnungen sind die (lateinisch „der Einschluss des
Fötus“) oder
eingedeutscht die fetale Inklusion.Hierbei entwickeln sich zunächst zwei Föten (
Zwillinge) im Mutterleib. Anders als bei miteinander verwachsenden
Siamesischen Zwillingen wird hier ein Fetus in den anderen einverleibt.Gelegentlich kommt es durch bisher wenig erforschte Auslöserfaktoren (vielleicht durch
Wachstumshormone oder
Kanzerogene) nach Jahren oder Jahrzehnten vor, dass im überlebenden Zwilling noch erhaltene embryonale
pluripotente Stammzellen beginnen, sich zu vermehren und sich unterschiedlich weit zu
differenzieren, so dass im Körper des Überlebenden an untypischen Stellen (Bauchhöhle, Schädel) auf einmal Haare, Zähne oder anderes relativ gut ausdifferenziertes Gewebe vorgefunden werden kann, welches eventuell durch Beschwerden auffällt oder ein Zufallsbefund bei Untersuchungen aus anderem Grund (
Ultraschall,
Röntgenaufnahmen) oder bei einer
Obduktion ist.
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