Als Zusatzqualifikationen werden Kenntnisse und Fähigkeiten bezeichnet, die über die regulären Inhalte der
Berufsausbildung (laut
Ausbildungsordnung) hinausgehen. Sie werden Auszubildenden im dualen System, die in Betrieb und
Berufsschule lernen, und für alle dualen Ausbildungsberufe angeboten. Jugendliche erwerben Zusatzqualifikationen meist parallel zur dualen Berufsausbildung oder direkt im Anschluss daran. Sie verbessern dadurch ihre Arbeitsmarkt- und Karrierechancen und spezialisieren sich bereits während der Ausbildung. Betriebe erhöhen durch hochwertige Ausbildungsangebote ihre Attraktivität für leistungsbereite Jugendliche, bilden zielgenau qualifizierte Nachwuchskräfte aus und eröffnen attraktive Karrieremöglichkeiten im Betrieb. Bundesweit gibt es etwa 2.200 Zusatzqualifikationen mit über 70.000 Auszubildenden, die diese Möglichkeiten nutzen. Angeboten werden Zusatzqualifikationen von Berufsschulen, Kammern, Bildungsträgern und oft auch von den
Ausbildungsbetrieben selbst. Voraussetzung zum Erwerb einer Zusatzqualifikation ist ein
Ausbildungsvertrag in einem anerkannten Ausbildungsberuf.
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