Zuckermais
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Zuckermais
Als Zuckermais oder Süßmais bezeichnet man Maissorten, die bei der Reife erst sehr spät ihren süßen Geschmack verlieren und keinen ausgeprägten mehligen Geschmacksanteil zeigen. Eine bekannte Maissorte ist Golden Bantam.

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Zuckermais
Zuckermais
(m) 甜玉米
|| Als Zuckermais oder Süßmais bezeichnet man Maissorten, die bei der Reife erst sehr spät ihren süßen Geschmack verlieren und keinen ausgeprägten mehligen Geschmacksanteil zeigen.
Die meist als Futtermais in Europa angebauten Maissorten beginnen mit Ende der Milchreife, einen mehligen Geschmack anzunehmen, der bis zum Ende der Teigreife zum Mehlgeschmack des abgereiften Maises wird. Der Zuckermais behält dagegen den süßen Geschmack des milchreifen Maises mit abnehmender Tendenz bis zum Ende der Teigreife bei. Auch das Stängelmark des Zuckermaises enthält Zucker, dies ist aber bei fast allen Maissorten der Fall (das Stängelmark dient dem Mais als Energiespeicher für die Kolbenentwicklung).
Das erste Mal ist meist enttäuschend: Der vom Feld geklaute Kolben macht beim Ernten noch Spaß, erweist sich dann aber als trocken, hart und mehlig und bleibt auch nach stundenlangem Kochen eine Zumutung. Wer mit solchen Erinnerungen durchs Leben geht, wird Mais allenfalls noch als Cornflakes dulden. Auf deutschen Äckern wächst nämlich fast ausschließlich Futtermais, den zu essen zwar nicht schädlich, aber doch eher unerquicklich ist.
Zuckermais hingegen ist ein Vergnügen: Die Umwandlung in Stärke vollzieht sich bei ihm viel langsamer, sodass die Körner auch ausgereift noch süß und saftig sind. Man kann sie roh direkt vom Kolben knabbern oder gekocht mit Butter, Salz und Knoblauch. Püriert mit etwas Chili sind sie eine prima Alternative zu Kartoffelbrei, und ganz nebenbei liefern sie Kalzium, Phosphor, Kalium, Eisen, Vitamin A, C und B-Vitamine.
In Mexiko seit 5000 Jahren bekannt

In Mexiko baut man "Mahiz", wie ihn die Ureinwohner nannten, seit 5000 Jahren an. Außerhalb Amerikas war er unbekannt, bis die ersten Schiffe aus der Neuen Welt zurückkehrten und sein Siegeszug begann: In Spanien und Italien verdrängte er schnell einheimische Ge¬treide und ersetzte in den ärmeren Be-völkerungsschichten den teuren Weizen. Je weiter er vorstieß, desto mehr verwischten sich die Spuren seiner Herkunft: Die Ägypter nennen ihn "syrische Hirse", die Türken "ägyptisches Korn", als "indischer Weizen" kam er in die Pyrenäen, und im Iran heißt er "Mekka-Weizen".
Heute ist er nach Reis und Weizen das drittwichtigste Getreide der Welt. Doch während man ihn andernorts zu leckeren Tortillas oder Polenta verarbeitet, landet er bei uns zum größten Teil noch immer in den Futtertrögen von Masttieren. Vermutlich haben zu viele ihn als Kind vom Feld geklaut.

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Zuckermais
(Pflanze, Fam: Süssgräser)
la: Zea mays var. Saccharata
en: sweet corn
nl: suikermais
tr: tatlý mýsýr


| Zuckermais in German