Zentralbankgeldmenge
Die Bundesbank orientiert sich bei ihrer Geldmengenpolitik an der Zentralbankgeldmenge; sie ist eine statistische Größe, die aus zwei Komponenten besteht; einmal erfaßt sie das Bargeld, über das die Nichtbanken - also die Wirtschaft, die privaten Haushalte, der Staat - verfügen. Hinzu kommt jener Teil der Einlagen, den die Kreditinstitute bei der Bundesbank in Form von Mindestreserven halten müssen. Hierbei werden nicht die aktuellen Mindestreservesätze zugrunde gelegt, sondern die Reservesätze nach dem Stand von Januar 1974, um die Einlagen- bzw. Geldmengeentwicklung unverzerrt durch die jeweils betriebene Geldpolitik beurteilen zu können.
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