Der X.500-Standard der
ITU-T ist ein Begriff aus der
Computertechnik, er beschreibt den Aufbau eines
Verzeichnisdienstes. Auf diesen Verzeichnisdienst kann global zugegriffen werden. Es gibt keine vollständige
Implementierung von X.500, da der Standard sehr umfangreich ist und auf einem
ISO/OSI-Stack aufsetzt, was die Implementierung schwierig und rechenintensiv machte und damit einen Erfolg verhinderte. Die Aufgabe als Informationsdienst, für die X.500 ursprünglich als Nachfolger von
Gopher entworfen wurde, wird heute weitgehend vom
WWW übernommen.
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X.500 ist ein von der
ISO als Directory Service innerhalb des
OSI-Modells entwickelter und von der
International Telecommunications Union (ITU) übernommener Standard. Der
Directory Service erlaubt den system- und ortsunabhängigen Zugriff auf alle Objekte innerhalb eines
Directory . Diese Objekte können Informationen über Rechner, Dienste, Dateiressourcen, Personen, Unternehmen und so weiter enthalten. Das Directory organisiert alle Objekte in einer hierarchischen Struktur, die beispielsweise nach Ländern, Organisationen und Unter-Organisationen geordnet ist. X.500 ist eine sehr umfassende Festlegung für einen Directory Service, was entsprechende Implementationen ressourcenintensiv macht. Um diese Probleme zu umgehen, wurde
LDAP zur Nutzung eines Directory Service mit `schmalen´
Clients geschaffen.