Bewohnbare
Türme wurden im europäischen
Mittelalter als herrschaftlicher Wohnsitz und zum Schutz vor feindlichen Angriffen erbaut. Anders als unbewohnte oder nur provisorisch zum Wohnen ausgestattete
Wehrtürme waren sie als dauerhafte Wohnstatt angelegt. Im
südosteuropäischen Raum (insbesondere
Albanien) boten wohnturmartige Gebäude noch im 19. Jahrhundert Schutz gegen umherziehende Räuberbanden. Im arabischen Raum, insbesondere im
Jemen, sind wehrhafte Wohntürme auch heute noch in Gebrauch.
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