Wegzoll (auch Wegezoll) ist eine
Abgabe der Einwohner und der
Kaufleute an den
Grundherrn, um die
Straßen des Landes nutzen zu können. Wegzoll war besonders im
Mittelalter stark verbreitet. Heute ist der artverwandte Begriff
Maut geläufiger. Wegzoll musste meist an strategischen Stellen wie
Brücken oder
Stadttoren bezahlt werden.Geschichtlich taucht der Wegzoll erstmals in den griechischen Mythologien auf. Der Fährmann
Charon verlangte von den Toten Wegzoll (den sog.
Obolus), damit er sie über den Totenfluss
Acheron (auch Lethe oder
Styx genannt) hinübersetzte, damit sie ins Reich des Totengottes
Hades gelangen konnten.
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