Das Vulkankaninchen (Romerolagus diazi) ist eine
Säugetierart aus der Familie der
Hasen (Leporidae). Es kommt ausschließlich in der Gebirgsregion im zentralen Teil
Mexikos vor, vorwiegend im Gebiet der Vulkane
Popocatépetl und
Iztaccíhuatl, daher auch sein Name.Mit einer Kopfrumpflänge von 27 bis 32 Zentimetern und einem Gewicht von 400 bis 600 Gramm zählt das Vulkankaninchen zu den kleinsten Vertretern seiner Familie. Sein Fell ist einheitlich dunkelbraun gefärbt, die Ohren sind kurz und rund, der Schwanz fehlt.Sein Lebensraum sind Pinienwälder mit dichtem Unterbewuchs, meistens in 2800 bis 4200 Metern Seehöhe. Sie sind vorwiegend dämmerungsaktiv, die Ruhezeiten verbringen sie in Bauen. Diese Baue sind bis zu 5 Meter lang und haben aus Sicherheitsgründen oft mehrere Ausgänge. Oft teilen sich zwei bis fünf Tiere einen gemeinsamen Bau. Untereinander verständigen sich die Tiere mit hohen Quietschtönen, die an die der
Pfeifhasen erinnern, und durch Trommeln mit den Hinterpfoten. Die Nahrung der Tiere besteht aus Gräsern und Kräutern.
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