Vorhofflimmern ist eine vorübergehende (
paroxysmale oder
intermittierende) oder dauerhafte (permanente)
Herzrhythmusstörung mit ungeordneter Tätigkeit der Herzvorhöfe. Gebräuchliche Abkürzungen sind AF oder AFib (von
englisch ), Vfli, VoFli und VHF.Vorhofflimmern ist die häufigste bedeutsame Herzrhythmusstörung, allein in Deutschland leiden darunter etwa eine Million Menschen. Im Unterschied zum
Kammerflimmern ist Vorhofflimmern nicht lebensbedrohlich. Häufig wird es gar nicht bemerkt, bei etwa 85 Prozent der Betroffenen kommt es zu Symptomen wie Herzrasen, Unruhegefühl oder Leistungsschwäche. Darüber hinaus bedeutet Vorhofflimmern bei vielen Patienten ein erhöhtes
Schlaganfallrisiko. Heutzutage kann den meisten Patienten eine
medikamentöse oder
invasive Behandlung angeboten werden, die eine normale oder fast normale Lebensweise ermöglicht.
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