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Vertrag von Fontainebleau

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Vertrag von Fontainebleau
Die Bezeichnung Vertrag von Fontainebleau bezieht sich auf eine Reihe von Verträgen, die im französischen Fontainebleau unterzeichnet wurden:
  • In dem am 30. April 1611 verabschiedeten Vertrag von Fontainebleau wurde eine spanisch-französische Doppelhochzeit zwischen der spanischen Infantin Anna und Ludwig XIII. sowie zwischen dessen Schwester Elisabeth und Annas Bruder, dem späteren Philipp IV., vereinbart
  • Am 30. Mai 1631 schlossen Maximilian I. von Bayern und der französische Kardinal Richelieu im Vertrag von Fontainebleau einen Nichtangriffspakt.
  • Am 24. Oktober 1745 schlossen Ludwig XV. von Frankreich und Charles Edward Stuart im Vertrag von Fontainebleau eine militärische Allianz.
  • Am 3. November 1762 unterzeichnete der französische König Louis XV ein Geheimabkommen mit dem spanischen König Karl III. von Spanien über die Übergabe des damaligen Gebiets Louisiana in Nordamerika (mit umstrittenen Grenzen) von Spanien an Frankreich (siehe auch Louisiana Purchase 1803)
  • Am 27. Oktober 1807 beschlossen Napoléon Bonaparte und Karl IV. von Spanien im geheimen Vertrag von Fontainebleau, Portugal zu erobern und zu teilen.
  • Am 11. April 1814 wurde im Vertrag von Fontainebleau Napoleons Verbannung nach Elba festgelegt.
  • Der Vertrag von Paris von 1763 wird manchmal als Vertrag von Fontainebleau bezeichnet.

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