Der Begriff Vamp (Aussprache: ], aus dem
Englischen (ursprüngliche Bedeutung „Flickwerk“) bezeichnet im
Jazz eine improvisierte Begleitung, die meist in einer kurzen
melodischen oder
harmonischen Abfolge besteht. Der Begriff stammt wahrscheinlich aus dem
Musiktheater, wo man mit vamps „in Schleife“ gespielte Partiturabschnitte bezeichnet, an denen das
Orchester festhält bis der Gesang auf der Bühne wieder einsetzt. In der
Klassik spricht man von einem
Ostinato. Jazz-Stücke können zur Gänze auf derartigen kurzen, häufig zwei- oder viertaktigen Ostinati basieren, wie etwa die ausgedehnten
Kollektiv-Improvisationen auf der Platte In a Silent Way (1969/70) von
Miles Davis.
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