Die Nutzenfunktion ist in der
Volkswirtschaftslehre eine häufig gewählte Modellierung der
Präferenzen einzelner
Wirtschaftssubjekte. Grundlegende Annahme des Konzepts ist, dass der Akteur als
homo oeconomicus gesehen wird, der danach strebt, aus der Menge ihm zur Verfügung stehender Alternativen diejenige mit dem größten
Nutzen auszuwählen. Werden Präferenzen durch Nutzenfunktionen repräsentiert, so bedeutet dies, dass ein Individuum jene Entscheidungen trifft, für die es – gegeben die Restriktionen, denen sein Handeln unterliegt – den größtmöglichen Nutzen erwartet.
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