Als Unterart (auch Subspezies, abgekürzt: subsp. oder ssp.) werden besonders in der
Zoologie und in der
Botanik Gruppen von ähnlichen Individuen bezeichnet, die einerseits offenkundig untereinander paarungsfähig sind (also ein wichtiges Kriterium der Abgrenzung von
Arten nicht erfüllen), andererseits aber als Gruppe (als Sippe) hinreichend eindeutig gegen andere Gruppen (Sippen) abgrenzbar sind. Die
Systematiker führen somit Unterarten vor allem bei besonders formenreichen Arten ein, wobei eine wirklich scharfe Abgrenzung dieser infraspezifischen
Taxa nicht immer gelingt. Unterarten sind stets räumlich oder zeitlich voneinander isoliert (
vikariierend); sie bilden aber bei Kreuzung fertile
Bastarde (abgekürzt: nothosubsp. oder nssp., griech. nothós = Unecht, unehelich).
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