Das Reich der Göktürken bestand von 552 bis 745 als Verbindung
nomadischer Stämme mit einer ca. 50jährigen Unterbrechung zwischen dem ersten und dem zweiten Göktürken-Reich, in der die
Türken vom China der
T'ang-Dynastie abhängig waren. Es zerbrach an inneren Konflikten und an den Auseinandersetzungen mit dem
Kaiserreich China, erstreckte sich aber über große Teile Asiens und bildete so einen Meilenstein in der frühen Geschichte der türkischen Völker. Das göktürkische Reich ist der erste Staat in der Geschichte der zentralasiatischen Nomadenstaaten, dessen Staatssprache (hier:
türkisch) aufgrund entdeckter
Stelen zweifelsfrei identifiziert werden konnte.
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