Als Treppeneffekt oder Treppcheneffekt wird in der
Computergrafik das „treppenartige“ Erscheinungsbild an den Kanten
gerasterter Figuren bezeichnet.Der Treppeneffekt ist keine Konsequenz des Raster-Algorithmus selbst, sondern wird durch die endliche
Bildauflösung des Grafikgerätes verursacht. Besonders irritierend ist er bei Animationen, da sich hier kleine Objekte auffallend ruckartig zu bewegen scheinen. Obwohl der Treppeneffekt in der Fachliteratur oft als Konsequenz des
Alias-Effekts beschrieben wird, handelt es sich nicht um einen Alias-Effekt im herkömmlichen Sinn der
Signalanalyse, bei dem eine hohe Frequenz als störende niedrigere Frequenz erscheint. Der Treppeneffekt kann durch höhere Bildauflösung und – bei
nicht-monochromen Geräten – durch so genanntes
Antialiasing gemindert werden. Ganz ohne Treppeneffekt lassen sich Figuren nur mit Hilfe von
Vektorbildschirmen darstellen.
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