Eine Terminalemulation ist ursprünglich das Nachbilden eines
Terminals (Daten-Endgerät ohne Rechner-Intelligenz) mittels eines lokalen Computers (
PC) und eines hierzu eingesetzten Programmes, zum Zweck der Kommunikation des PCs und seines Nutzers mit einem
Großrechner. Inzwischen wird der Begriff für die Programme verwendet, die einen Zugang auf einen entfernten, oder aber auch den lokalen Computer im
Textmodus d.h. über die
Kommandozeile (CLI) bieten.Mit einer Terminalemulation wird eine textorientierte Ein- und Ausgabeschnittstelle, ein
Terminal, emuliert. Die Plattform, auf der die
Emulation stattfindet muss also mindestens die Möglichkeit zur Ausgabe und Eingabe von Zeichen (z.B.
ASCII) bieten. Die am häufigsten verwendete Plattform ist eine graphische Benutzeroberfläche. Eine Terminalemulation gebraucht man heute, um alte textorientierte Programme mit einer neueren grafischen Bedienoberfläche benutzen zu können oder für neue Programme, die auf graphische Ein-/Ausgabe verzichten.
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"Terminals" stammen noch aus der Großrechner-Ära und waren Geräte, die nur dazu dienten, mit einem solchen Großrechner zu kommunizieren; sie waren dabei gewissermaßen nicht mehr als eine Tastatur-/Bildschirmkombination.
Auf einem PC simuliert ein Terminalprogramm im Grunde ein derartiges Gerät, etwa für die Verbindung zu einer Mailbox. Auch ein
Telnet -Programm ist eine Art Terminalprogramm.