In der
Archäologie bezeichnet das arabische Wort Tell bzw. Tall oder Tel (Siedlungshügel) eine Erhebung, die durch wiederholte Besiedlung entstand, wie zum Beispiel die
Zitadelle von
Aleppo in
Syrien. Alternativ wird hierfür auch oft die persische Form Tepe verwendet.Auf Hebräisch/
Ivrith nennt man Tells tel (תל), auf
Türkisch Höyük oder Hüyük, auf
Persisch Tepe, auf
Griechisch Magoula,
Rumänisch Magura und auf
Bulgarisch Mogila (eigentlich Grabhügel). Der auch in Südeuropa Tellsiedlung genannte Wohnhügel wird in
Dänemark Byhøj genannt.Tells entstehen nur in Gebieten, in denen
Lehmziegel oder Stampflehm (Pisé) das bevorzugte Baumaterial darstellen, die Niederschläge gering sind und Siedlungen über einen längeren Zeitraum immer wieder an einem Ort errichtet werden. Sie finden sich im gesamten vorderen Orient, auch in Europa, in Griechenland, Bulgarien und in Teilen Ungarns und Serbiens, erreichen hier aber nicht die Höhe wie etwa im
Irak. Einer der größten bekannten Tells ist die Stadt
Erbil (
Arbela) in
Kurdistan.
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