Die Fontan-Operation (entwickelt von dem französischen Herzchirurgen in Bordeaux Francois M. F. Fontan, geb. 1929) wird heute (2004) als häufigste chirurgische Korrektur bei komplexen angeborenen
Herzfehlern durchgeführt, die sich mit einem
Single ventricle (Einkammerherz) darstellen. Zunächst vor allen Dingen bei der
Trikuspidalatresie angewandt, gibt es heute eine Reihe von Modifikationen bei anderen Formen des Einkammerherzens und auch die ursprüngliche Operationstechnik in einem Schritt ist weiterentwickelt worden und wird heute in der Regel in zwei Operationsschritten vorgenommen. Das Operationsverfahren ist angezeigt, wenndas Herz nur eine funktionell wirksame Herzkammer hatsich in dieser Kammer sowohl arterielles als auch venöses Blut mischendie gemeinsame Kammer sowohl den Körperkreislauf als auch den Lungenkreislauf speist und hat das Ziel, den bisher parallelen und gemeinsamen Kreislauf (mit hoher Volumenbelastung des Ventrikels) in zwei getrennte, in Serie geschaltete Kreisläufe zu verwandeln.
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