Die Schuppenkriechtiere oder Schuppenreptilien (Squamata) bilden eine der vier Großgruppen der
Reptilien (Reptilia). Sie stellen mit insgesamt ca. 8000 Arten (4750 Echsen, ca. 3000
Schlangen und ca. 160
Doppelschleichen) einen bedeutenden Teil der Landwirbeltierfauna, mehr als die
Säugetiere mit 5500 Arten. Schuppenkriechtiere haben fast alle terrestrischen Lebensräume besiedelt und leben mit Ausnahme der Antarktis auf allen Kontinenten. Mit den
Seeschlangen (Hydrophiinae) haben sie auch tropische Meere besiedelt. Die meisten Schuppenkriechtiere leben in den
Tropen, nach Norden nimmt die Artenfülle immer mehr ab, im größten Teil
Kanadas, in
Alaskas,
Grönland und im Norden
Sibiriens fehlen sie. In Deutschland leben noch elf Arten (fünf
Eidechsen und sechs Schlangen).
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O. Schuppenkriechtiere