Sprachkontakt findet bereits statt, sobald eine Person zwei oder mehr
Sprachen abwechselnd verwendet. Dies ist häufig durch geographische Nähe zu einer anderen Sprache bedingt. Deshalb ist ein wichtiger Aspekt von Sprachkontakt der
Bilingualismus.
Interferenzen, das heißt Einflüsse einer Sprache auf eine andere, die sich aus Sprachkontaktsituationen ergeben, werden von der
Kontaktlinguistik, einem benachbarten Gebiet der
kontrastiven Linguistik, ebenso erforscht wie Integrationen, also die Ergebnisse der Einflüsse in der aufnehmenden Sprache. Dabei ist die Lexik die Sprachebene, die mit Lehnwörtern und Lehnprägungen besonders augenfällig ist; Interferenz- und Integrationserscheinungen gibt es allerdings auf allen Sprachebenen.
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