Der Parti Socialiste (PS) ist eine französischsprachige belgische politische Partei. Zusammen mit ihrem flämischen Pendant SP.a sowie den französischsprachigen (Mouvement Réformateur) und flämischen Liberalen (Vlaamse Liberalen en Democraten) war sie in Belgien an der Koalitionsregierung unter Führung des liberalen Premierministers Guy Verhofstadt beteiligt. Nach den Wahlen vom 10. Juni 2007 konnte sich während langer Monate keine neue Regierung bilden. Am 21. Dezember stand eine Koalition aus den flämischen (open VLD) und wallonischen Liberalen (MR), den flämischen Christdemokraten (CD&V) - jedoch ohne ihren Kartellpartner, die neue flämische Allianz (N-VA) -, den wallonischen Christdemokraten (cdH) sowie den wallonischen Sozialdemokraten (PS). Diese Verhofstadt III genannte Regierung ist aber nur eine bis zum 21. März 2008 befristete Übergangsregierung. Danach soll eine Regierung unter Führung von Yves Leterme gebildet werden, an der der PS wahrscheinlich nicht beteiligt sein wird. Der PS ist bei den meisten Wahlen in der Wallonischen Region die stärkste Partei. Seit den Regionalwahlen von 2004 stellt der PS auch im Parlament der Region Brüssel-Hauptstadt die stärkste Fraktion, wo er vorher nur an dritter Stelle rangierte. 14 von 26 sozialistischen Abgeordneten im Brüsseler Regionalparlament sind muslimische Immigranten (10 Marokkaner, 2 Türken, ein Tunesier und ein Guineer).
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