Sharpe-Ratio
Die Sharpe-Ratio ist eine
Kennzahl, und betrachtet die
Rendite einer Geldanlage in Abhängigkeit vom Risiko bzw. der
Volatilität bei unterstelltem fixem Zinssatz.Mit der Sharpe-Ratio kann im Nachhinein (
ex post) ein
Vergleich zwischen verschiedenen
Geldanlagen vorgenommen werden.
Intention der Sharpe-Ratio ist es, die Überrendite pro Einheit des übernommenen
Risikos zu messen. Maß für das Risiko ist die
Volatilität der Renditen, wobei in die Berechnung der Volatilität alle Renditen eingehen (also auch diejenigen Renditewerte, die unterhalb des risikofreien Zinses liegen).
Mehr unter Wikipedia.org...
Sharpe Ratio
Die Sharpe Ratio ist eine Kennzahl, die einen Fonds anhand der Mehrrendite bewertet, die er gegenüber dem risikolosen Marktzinssatz erzielen konnte. Sie errechnet sich wie folgt: Von der Performance muß zuerst der Zins einer risikolosen Anlage (z.B. Euribor-Satz) abgezogen werden, bevor die daraus entstandene "Nettoertragszahl" zur Volatilität ins Verhältnis gesetzt wird. Je größer also der Sharpe Ratio-Wert, desto besser war/ist der Fonds.
© 2005
aspect online. Ihr Finanzportal für kostenlose Vergleiche von Versicherungs- und Bankprodukten.
Sharpe Ratio
Das Sharpe Ratio misst die Überschußrendite eines Fonds pro Risikoeinheit. Wenn also beispielsweise ein Anleger die Wahl zwischen zwei Fonds hat, die beide in den vergangenen drei Jahren eine jährliche Rendite von 15 Prozent erzielt haben, so dürfte er den Fonds bevorzugen, der diese Rendite mit der geringeren Schwankungsbreite der Wertentwicklung erreichte. Hier fällt die Entscheidung also relativ leicht. Muß der Anleger aber zwischen zwei Fonds wählen, von denen der eine zwar etwas schwächer in der Rendite, aber auch etwas weniger risikobehaftet ist, so gibt das Sharpe Ratio die notwendige Hilfestellung. Zunächst einmal enthält es im Zähler die sog. Überschußrendite. Darunter versteht man die über die sichere Geldmarktanlage hinausgehende Rendite (annualisiert). Wenn also der risikolose Geldmarkt drei Prozent und der ausgewählte Fonds zehn Prozent abgeworfen haben, so hat letzteres eine Überschußrendite von sieben Prozent. Diese wird ins Verhältnis gesetzt zum Risiko, ausgedrückt als Volatilität.
© 1999-2004
RiskNET - The Risk Management Network.